ANN-KRISTIN IWERSEN

 

Ann-Kristin Iwersen, geboren am 24. Dezember 1980 in Hamburg, lebt in Lübeck und Berlin.

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Solltest Du nun schon im Geiste ausrufen wollen: „Oh, ein Christkind!“ –Die Replik wird lauten: „Eher schon ein Teufelsbraten.“ Übrigens heiße ich auch nicht ob irgendwelcher christlicher Bezüge „Ann-Kristin“, sondern weil meine Oma „Jeanette“ nicht aussprechen konnte. Daher befanden dann meine Eltern, dass sie besser etwas nehmen sollten, das leichter von der Zunge geht.

Da man mich mindestens so oft mit „Ann-Kathrin“ wie mit „Ann-Kristin“ anspricht, bin ich nicht sicher, ob die Wahl so ideal war – aber der gute Wille zählt. Jedenfalls, darauf lege ich gesteigerten Wert, sind Geburtstag, Name und die durch ihn Bezeichnete gänzlich unchristlich.

Geboren wurde ich in Hamburg, allerdings wanderte die Familie 1982 ins schleswig-holsteinische „Exil“, wo ich auf einem großen Resthof weitgehend frei von störenden Einflüssen, insbesondere Menschen, aufwuchs. Jedenfalls eine Zeitlang, bis die Zivilisation in Form schulischer Bildung in mein Leben drängte.

Geschrieben habe ich schon immer. Trotzdem hätte ich mich wohl auch gleich nach dem Abitur an einer Schauspielschule beworben, obwohl ich aller Begeisterung fürs Musikalische zum Trotz leider wirklich keine gute Sängerin bin und darum fürchtete, nicht angenommen zu werden (da das Vorsprechen damals eigentlich immer auch ein Vorsingen beinhaltete). Meine Mutter hatte aber einen ganz anderen Einwand, dessen Schlagkraft ich mich nicht entziehen konnte: Sie wies darauf hin, dass ich in dem Beruf vornehmlich tun müsse, was andere Leute, nämlich die Regisseure, von mit verlangten.

Das, in der Tat, hatte ich nicht bedacht. In meiner Phantasie war das Zusammenspiel zwischen Regisseur und mir nämlich stets ausgesprochen harmonisch und sah in etwa so aus, dass ich ihm erklärte, wie man das Stück zu spielen habe und er in den wenigen Fällen, dass es darüber überhaupt zwei Meinungen gab, natürlich augenblicklich seinen Irrtum einsah.

Da mir nun schlagartig bewusst wurde, dass die Realität anders aussehen könnte, beschloss ich, nun erstmal doch Schriftsteller zu werden. Da man ja aber auch als Schriftsteller etwas Handfestes gelernt haben muss, studierte ich dann, was auch sonst, erstmal Philosophie. Nein, das stimmt nicht ganz.

Philosophie studierte ich aus Liebe. Nicht zur Philosophie allerdings, sondern zur „Liebe meines Lebens“. Das mit der Liebe des Lebens ging nicht so gut aus, aber gottlob ist nicht jede aus zweifelhaften Motiven getroffene Entscheidung im Endresultat schlecht. Jedenfalls habe ich diese Studienwahl nie bereut.

Dass ich mit nur mäßiger Begeisterung für die Inhalte des Fachs als Zweitfach Ethnologie wählte und in diesem Fach auch noch promovierte, ist keine so romantische Geschichte, wir wollen die Details hier darum überspringen, ebenso die mäandernden Wege der Folgejahre; bleibt zu sagen, dass ich noch schnell Germanistik und klassische Indologie studierte und mich dann einige Jahre in der sozialen Projektarbeit verdingte, bevor mich der Weg zum Texten führte, womit ich seither meinen Lebensunterhalt bestreite.

Aufgrund meiner Zugetanheit zu allerlei Annehmlichkeiten eines Lebens in relativem Wohlstand erschien mir nämlich der romantisch verklärte Lebensentwurf als mittelloser, verkannter Künstler wenig attraktiv. Die weniger einträglichen Erwerbszweige müssen also substanziell querfinanziert werden.

Seit 2018 kann ich mit wieder verstärkt dem Aufbau der künstlerischen Tätigkeiten widmen. 2019 gründete ich das Morpheus-Theater Hamburg, das – Corona sei Dank – seine Pforten nun allerdings erst 2021, also ein Jahr später als geplant, öffnen wird.

Zugleich arbeite ich an der Vernetzung mit anderen Kulturschaffenden,  unter anderem um kulturelle Bildung und sprachliche Bildung auf digitalen Plattformen mitzugestalten.

Ich bin Mitglied im Dachverband freie darstellende Künste Hamburg e.V. sowie im Verein Deutsche Sprache e.V. Ich engagiere mich gegen die so genannte „gendergerechte Sprache“.

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